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Inline Test Station (ITS)

Die Inline Test Stationen arbeiten mit dem Doppelhub-Prüfkopf-Prinzip, welches einem europäischen Patent der CGS GmbH unterliegt.

Hauptkomponenten

  • Prüflingsspezifische Kontaktierungselemente (Ober- und Unterkassette), die in die Einschubvorrichtung des Prüfkopfes eingeschoben werden
  • Spannvorrichtung für das Fixieren je Kassette (pneumatischer Spannsatz)
  • 2-4 Stützzylinder je nach Typ zum Anheben des Prüfkopes, sowie zur pneumatischen Federung
  • Hubzylinder für die Betätigung der Kassetten zum Kontaktieren des Prüflings
  • ein Stück Bandstrecke (Inline Modul-Band IMB)

 

Beschreibung

Die Oberkassette trägt i.d.R. die Niederhaltemechanik, wenn einseitig kontaktiert wird. Die Unterkassette trägt das Nadelbett, die sog. Anwendung. Wird beidseitig kontaktiert, kann die Oberkassette z.B. Sensoren oder pneumatische Aktoren enthalten, deren Steürsignale über ihr Interface zugeführt werden. Auch die Kontaktierung von Prüfpunkten auf der Bestückungsseite, sowie die Adaptierung kleiner Steckerleisten ist von oben möglich. Eine Auf- und Abschaltung von Testpunkten (Zwei-Stufen-Adaptierung) ist in die Kassetten integrierbar. Die Kassettenwechselzeit beträgt weniger als eine Minute. Beide Kassetten werden mit den pneumatischen Spannsätzen an das Interface gedrückt. Somit besteht eine Verbindung vom externen Testsystem (z.B. CGS MFTS500) zur Anwendung. Im ersten Schritt der Testzyklen fährt der Prüfling über das Band in das Zentrum des Prüfkopfes hinein, der dort zur Kontaktierung mit Bandstoppern auf Position gehalten wird.

 

Kontaktierung

Stütz- und Hubzylinder betätigen beide Kassetten in einem kontinuierlichen Wegablauf. Die Schritte bei der Kontaktierung sind

  • Emporfahren der Unterkassette durch Betätigung der Stützzylinder
  • Gleichzeitiges Abheben des Prüflings vom Band durch Ausfahren des Hubzylinders. Die Zentrierstifte (Fangstifte) fixieren den Prüfling dabei automatisch auf der Unterkassette
  • Herabfahren der Oberkassette durch weiteres Ausfahren des Hubzylinders
  • Die Niederhaltemechanik der Oberkassette drückt den Prüfling auf das Nadelbett der Unterkassette
  • Die Stützzylinder wirken als pneumatische Federn und halten die Kontaktiereinheit (Hubzylinder, Unterkassette und Oberkassette) auf Niveau
  • Die elektrische Verbindung zur Anwendung ist hergestellt

Diese Schritte zeichnen das patentierte Doppelhub-Prinzip aller CGS Prüfköpfe aus.

Christian Anderl

c.anderl@cgs-gruppe.de

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